Warum Begegnungszonen?

Umfassende Evaluierungen liegen aufgrund des vergleichsweise kurzen Bestehens der Begegnungszonen zwar noch nicht vor, doch ist die Resonanz der Verkehrsteilnehmer und Gewerbetreibenden als positiv zu bewerten. Straßen können mit dieser Form der Verkehrsberuhigung auf vergleichsweise einfach umzusetzende Weise nicht nur zu Verkehrs- bzw. Transiträumen, sondern zu multifunktionalen Stadträumen werden, in denen der Fußgänger im Mittelpunkt steht.  Ein negativer Einfluss durch das Miteinander der Verkehrsarten auf die Verkehrssicherheit konnte in einer Studie von „Fußverkehr Schweiz“  (2008) nicht festgestellt werden. Im Gegenteil zeigten sich ansatzweise Rückgänge der Unfall- und Verletztenzahlen.